| Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG | ||
| Robert-Bosch-Straße 15 – 17 | ||
| 50667 Köln | ||
| 0221/2613-0 | ||
| Internet: www.frueh.de |
| Früh am Dom | Früh em Veedel | |
| Am Hof 12-14 | Chlodwigplatz 28 | |
| 50667 Köln (Altstadt) | 50678 Köln (Südstadt) | |
| 0221 / 258 03 89 | 0221 / 31 44 70 |
| Bezeichnung | Gi | von - bis | Gl | De | Et | Hersteller | Auftraggeber | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Früh Kölsch Alkoholfrei | J | J | J | J | Cölner Hofbräu P. Josef Früh, Köln | |||
| Früh Kölsch | J | J | J | J | Cölner Hofbräu P. Josef Früh, Köln | auch: "Früh's Pitter" | ||
| Früh Kölsch | N | J | J | J | Dom Brauerei, Köln | Cölner Hofbräu P. Josef Früh, Köln | ||
| Früh Echt Kölsch | N | ? | J | N | Cölner Hofbräu P. Josef Früh, Köln | Angeblich gibt es ein Glas, gesehen hat es aber noch keiner. |
| • | „Früh Malz“ |
| • | „Früh Radler“ |
| • | „Früh Sprizz“ (nur 2012) |
| • | „Früh Sport“ (ab 2014) |
| • | Außer Früh Kölsch wurden als Lohnsud auch Alt Kölsch, Sion Kölsch und 1962-1963 Küppers Kölsch gebraut. Allerdings wurde Früh Kölsch selbst auch einmal als Lohnsud bei Dom in Auftrag gegeben. |
| • | Früh war 1998 Markführer und ist derzeit (2022) hinter Reissdorf und Gaffel die Nummer 3. |
| • | 1991 war Früh die erste Brauerei, die alkoholfreies Kölsch auf den Markt brachte. |
| • | Das Brauhaus „Früh am Dom“ ist Deutschlands zweitgrößter Gastronimiebetrieb. Über 4 Etagen werden dort täglich 5.000 Liter Früh Kölsch ausgeschenkt. Mit insgesamt 5 Küchen können 1.000 Gäste können von 80 Köbessen gleichzeitig beköstigt werden, ca. 5.000 sind es pro Tag. Im Jahr wird das Brauhaus von ca. 2,5 Millionen Besuchern frequentiert. Obwohl es Stimmen gibt, die „Früh am Dom“ als Touristenfalle bezeichnen (es ist ja kein Wunder, dass sich bei der Nähe zum Hauptbahnhof und zum Dom viele Touristen einfinden) sind 70% der Besucher Kölner. |
| • | In den sechziger Jahren lies sich Früh bereits die Warenzeichen „Früh – Echt Kölsch“ und „FRÜH’S URKÖLSCH“ eintragen (das „Urkölsch“ jemals benutzt wurde ist nicht bekannt). Ebenfalls lies man sich die Slogans „Früh’s Pitter ab 10 Liter“ und „Es ist nie zu spät für ein FRÜH Kölsch“ schützen. |
| • | Drink and Drive ??? Die Zeiten ändern sich. Auf einem Früh-Bierdeckel (vermutlich aus den frühen siebziger Jahren) ist folgendes wortwörtlich abgedruckt: “Wie steht es um die Promille? Auch Autofahrer brauchen auf ihr Bier nicht zu verzichten. Es enthält nämlich nur etwa 4% Alkohol. Wer vier Glas trinkt (je 1/4l), bleibt mit ca. 0,4 Promille* weit unter der Grenze für die absolute Fahruntüchtigkeit. * Gemächliches Trinken, Gesundheit und normales Körpergewicht vorausgesetzt“. |
| • | Früh hat niemals, im Gegensatz zu dem meisten anderen Kölner Brauereien, eine andere Sorte Bier als Kölsch gebraut (Malzbier nicht mitgezählt). Dies ist umso bemerkenswerter, weil Früh nahe am Bahnhof liegt und eine großer Anteil der Gäste nicht aus Köln kamen. Und insbesondere vor dem 2ten Weltkrieg hatte Kölsch selbst in Köln unter 10% Marktanteil und war als "nicht so fein" wie Export oder Pils angesehen. |
| • | Küppers Kölsch von Früh? Aber ja! 1962 wurde von der Wicküler-Küpper-Brauerei aus Wuppertal in Köln das Küppers Kölsch eingeführt. Da man noch keine eigene Braustätte in Köln hatte ließ man Küppers Kölsch bis 1964 als Lohnsud bei Früh brauen. Per Tankwagen ging es dann zurück nach Wuppertal wo es in Flaschen abgefüllt wurde. Dann wieder zurück nach Köln in den Verkauf. Auf den Etiketten stand "Brauerei-Abfüllung der Wicküler-Küpper-Brauerei a.G., Wuppertal". Dies gefiel wiederum der Gaffel Brauerei nicht und so kam es zum ersten Kölsch-Prozess. |
| • | Stand 2012 wird Früh Kölsch in folgende Länder exportiert: Amerika, Russland, Brasilien, Malaysia, Südkorea, Indonesien, Hongkong und Singapur. Im Jahr 2022 sind es schon über 30 Länder. |
| • | 2014 bringt Früh das "Früh Sport" auf den Markt. Für das Fassbrause-ähnliche Getränk wirbt Lukas Podolski. |
| • | Das Bundeskartellamt verhängte am 2. April 2014 gegen die Cölner Hofbräu Früh sowie gegen mehrere weitere Brauereien in Deutschland (viele Große waren dabei, aber auch Gaffel und Zunft) und den Verband Rheinisch-Westfälischer Brauereien e. V. Geldbußen wegen verbotener Preisabsprachen bei Bier in Höhe von insgesamt 231,2 Millionen Euro. |
| • | Im März 2019 kündigte Früh eine Kooperation mit der Firma Haus Kölscher Brautradition GmbH an. Das Tochterunternehmen der Radeberger Gruppe lässt ab 2020 alle Flaschenbiere und ab 2021 alle Fassbiere der Marken Sion, Gilden, Peters, Dom, Sester und Küppers Kölsch in der Feldkasseler Braustätte von Früh produzieren. Dies kommt einem Erdbeben auf dem Kölner Biermarkt gleich, zumal hiermit die Schließung der Traditionsbrauerei in Köln-Mülheim (ehemalige Bergische Löwenbrauerei) verbunden ist. Das zwei harte Konkurrenten so zusammenarbeiten ist vermutlich dem Kostendruck geschuldet. Für Radeberger ist wohl die Braustätte in Mülheim unrentabel und man scheut Investitionen und Früh hat in Feldkassel ungenutzte Kapazitäten frei. |
| • | Im Jahr 2022 bringt Früh in Kooperation mit der Schottischen Brauerei BrewDog das "King Kölsch" auf den Markt. Gaffel hatte es ein Jahr zuvor mit der Kooperation mit Mikeller (Viking Kölsch) vorgemacht und Früh meinte wohl, es nachmachen zu müssen. |
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| (047) 6er Satz Nostalgie-Gläser mit alten Logos zum 100-jährigen Bestehen der Brauerei 2004 |
(060) 6er Satz "Editionsgläser" aus dem Jahr 2020 |
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| (018) Serie "Eilemann Trio" (4 Deckel (je einer mit rotem "f" "r" "ü" "h", 1980) |
(016) Serie "Werbung" (4 Deckel, 1994) |
(027) (2010) "Sammleredition", Serie mit alten Früh-Logos |
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| (001) 34cm Durchmesser, ohne Herstellerangabe |
(002) 34cm Durchmesser, ohne Herstellerangabe |
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| (FS001) |
(FS002) |
(BM001) Biermarke (Sammlung Hildner) |
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| (PK006) (201) |
| 1 | www.frueh.de (Homepage von Früh) |