Unternehmensgeschichte der Lindenthaler Brauerei Franz Degraa / Kölner Ratsbräu
sowie der Brauereien von Wilhelm Berntgen, Joseph Spilles, Peter Didolff und Theodor Nettersheim
 
 
 
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Unternehmensgeschichte
Die Brauerei Wilhelm Berntgen (Hohestraße 61)
Die Brauerei Joseph Spilles
Die Brauerei Peter Didolff
Die Brauerei Theodor Nettesheim
Die Brauerei Franz Degraa
Die Lindenthaler Brauerei Franz Degraa (Lindenburger Allee 18)                              
Der Kölner Ratsbräu
Übersicht der Firmierungen
Anmerkungen / Quellen

Die Brauerei Wilhelm Berntgen
Bevor Franz Degraa die Lindenthaler Brauerei, welche später in Kölner Ratsbräu umbenannt wurde, gründete, führte er bereits eine andere Brauerei. Diese Brauerei, an der Hohestraße 61 (damals noch „Hochstraße“) gelegen, wurde vermutlich im Jahr 1828 von Wilhelm Berntgen gegründet. Ggf. wurde die Brauerei auch erst im Jahr 1838 gegründet, wie dem Standard-Brauereiberzeichnis [3] zu entnehmen ist. In jedem Fall heiratete Wilhelm Berntgen am 14. Februar 1828 Eva Keller und eröffnete nur 3 Tage später ein „Bierschenke“ in der Hochstraße:
[2, 17.02.1828] „…Daß heute ihre ehelige Verbindung feierten, und Sonntag den 17. d. ihre Bierschenke auf der Hochstraße im Bäumchen eröffnen, zeigen ihren Freunden und Gönnern ergebenst an. Köln, den 14. Febr. 1828. Wilhelm Berntgen. Eva Berntgen, geb. Keller…“
 
Die nächste bekannte Nennung von Wilhelm Berntgen aus dem Jahr 1839 lässt darauf schließen, dass die Brauerei erfolgreich war und er sich auch schon einen Namen in der Kölner Brauerszene gemacht hatte. In einem Artikel in der Kölnischen Zeitung nimmt er Stellung gegen Zusätze (Surrogate), welche damals oft dem Bier beigemischt wurden. Zum einen, weil sie billiger als Hopfen waren und zum anderen, um die minderwertige Qualität des Bieres zu übertünchen:
[2, 26.03.1939] „…So wie nun die Noth erfinden lernt, auch die Zeit nicht stehen bleibt, wenn mit besondern Vortheilen und Intriguen bewaffnet, dem ehrlichen Manne, seiner Nahrung und dem Kredite zu Leibe gesetzt wird, so in gleichem Maße erlaube man mir, bei der Versicherung, meine Waare noch gehaltreicher machen zu können und wollen, öffentlich und feierlich die Frage: „Kann und darf das orientalische oder Gewürz Catechu (auch japanische Erde genannt) den Hopfen im Biere ersetzen?“ Merklich wurde für meine Brauerei der Gewinnst gewesen sein, wenn ich mich zum Gebrauch dieses heftigen Bitters hätte anschicken können, was nur 10 Thlr. per Centner kosten soll, wo ich 60 Thlr. für guten Hopfen bezahlen muß, wobei ich denn noch die große Unbequemlichkeit habe, beim Ablassen des fertigen Bieres auf das Kühlschiff einen ungeheuer großen Korb zum Auffangen der nun abgenutzten Hopfen zu setzen, wogegen die, so sich des Catechu bedienen, in einem großen Kuchensieb fast Alles aufnehmen können. Bitte sogar, mein öffentliches Gesuch in sanitätspolizeilicher Hinsicht einer Antwort zu würdigen, wovon die Kosten mir zu Last fallen sollen; mich secret hierüber befragt und erkundigt, mußte ich unschlüssig bleiben, es bis heute anzuwenden, weil nach Aussage bewährter Materialisten dieses Catechu meistens zur Haltbarkeit der Farbe in großen Färbereien gebraucht wird, seiner adstringirenden Wirkung wegen früher aber nie statt der Hopfen zum Biere gebraucht worden ist. Wilhelm Berntgen, Hochstraße Nr. 61.
 
Die nächste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1844. In der Ankündigung einer gerichtlichen Versteigerung eines Hauses in der kleinen Budengasse 3 taucht Wilhelm Berntgen als "Herr Wilhelm Berntgen, Bierbrauer" auf. Er war einer der Erben der verstorbenen Christine Abitabile, unter denen es wohl keine Einigung gab.
Im Jahr 1857/58 übergab Wilhelm Berntgen die Brauerei in der Hohestraße an Joseph Spilles und übernahm seinerseits eine bereits im Jahr 1838 gegründete Brauerei in der Spielmannsgasse 34 (Brauerei Peter Joseph Flatten,1838 - 1852; Brauerei Johann Heinrich Weingärtner, 1852 - 1857).
Diese Brauerei führte er noch bis ins Jahr 1865 und übergab sie dann an seinen Sohn Christian Berntgen. Im 1866 starb Wilhelm Berntgen und auch sein Sohn Christian starb nur 5 Jahre später im Alter von nur 43 Jahren.
 
(W001) [2, 17.02.1828)
Anzeige aus dem Jahr 1828. Verkündigt wird die Heirat von Wilhelm Berntgen und Eva Keller, angekündigt die Eröffnung der Bierschenke am 17. Februar 1828
 
(W004) [2, 04.03.1866]
Anzeige von Christian Berntgen bezüglich der Eröffnung seiner Beheizten Kegelbahn
                                       
 
(W002) [2, 28.04.1866]
Anzeige zum Tod von Wilhelm Berntgen
(W003) [2, 02.05.1866]
Anzeige zum Tod von Wilhelm Berntgen
                                                                       

Die Brauerei Joseph Spilles
Joseph Spilles übernahm die bis dahin von Wilhelm Berntgen geführte Brauerei an der Hohestraße 61 am 16. Oktober 1858. Von Joseph Spilles ist so gut wie nichts bekannt. Die nächste bekannte Erwähnung nach der Anzeige zur Eröffnung seiner Wirtschaft und Restauration (siehe W002) stammt aus dem Jahr 1869. Hier taucht Joseph Spilles, benannt als Bierbrauereibesitzer, im Kontext einer Zwangsversteigerung als Nebenvormund eines der Beklagten auf.
Joseph Spilles führte die Brauerei insgesamt 18 Jahre, bevor er sie im Jahr 1875 an Peter Didollf übergab.
(W002) [2, 17.10.1858]
Anzeige zur Eröffnung der Brauerei aus dem Jahr 1858
(W001) [2, 30.10.1875]
Anzeige zur ÜBergabe der Brauerei an Peter Didolff aus dem Jahr 1875 

Die Brauerei Peter Didolff
In den Jahren von 1875 bis 1878 leitete Peter Didolff die Brauerei. Außer diesen Eckdaten gibt es über diesen Zeitraum keinerlei weitere Informationen. Nach nur 4 Jahren übergab Peter Didollf die Brauerei an Theodor Nettesheim

Die Brauerei Theodor Nettersheim
Theodor Nettesheim übernahm die Brauerei im Jahr 1878. Auch über die 8 Jahre der Brauerei unter seiner Führung ist sehr wenig bekannt. Die einzige Erwähnung findet sich im Kontext eines Ehevertrages. Zu dieser Zeit war es nicht ungewöhnlich, dass Geschäftsleute bei ihrer Heirat einen Ehevertrag schlossen und diesen auch im Wirtschaftsteil der Zeitungen veröffentlichen. Vermutlich wurde der Ehevertrag bei Übernahme der Brauerei abgeschlossen. Allerdings wurde in diesem, was eher ungewöhnlich ist, eine Gütergemeinschaft und keine Gütertrennung festgelegt.
[2, 24.01.1878] „…Durch einen vor dem königlichen Notar Cardauns zu Köln am 9. Januar 1878 zwischen Theodor Nettesheim, Bierbrauer, und Catharina Zorn, ohne Geschäft, beide zu Köln wohnend, abgeschlossenen Ehevertrag, wovon ein Auszug heute in dem Audienzsaale des hiesigen Handelsgerichts in der dazu bestimmten Tabelle angeheftet und öffentlich ausgestellt worden, haben die genannten Contrahenten bestimmt, daß unter ihnen die gesetzliche Gütergemeinschaft bestehen soll. Für die Richtigkeit des Auszugs: Köln, den 18. Januar 1878. Der Handelsgerichts-Secretair, Weber…“
 

Die Brauerei Franz Degraa
Im Jahr 1886 übernahm dann Franz Degraa die Brauerei in der Hohestraße 61. Vermutlich modernisierte er die Brauerei in den Folgejahren, denn die einzigen Belege über diese Zeit sind einige Zeitungsanzeigen, in denen er Lagerfässer und Kühlgeräte zum Verkauf anbietet.
Die Geschäfte müssen gut gelaufen sein, den im Jahr 1898 schloss er die Braustätte in der Hohestraße 61 und eröffnete seine neu erbaute Brauerei in Köln-Lindenthal.
(W002) [2, 22.02.1889]
Anzeige von Franz Degraa aus dem Jahr 1889, zum Verkauf stehen 20 Lagerfässer
(W001) [2, 04.06..1891]
Anzeige von Franz Degraa aus dem Jahr 1891, zum Verkauf stehen 30 Lagerfässer
(W003) [2, 08.05.1892]
Anzeige von Franz Degraa aus dem Jahr 1892, zum Verkauf steht ein Kühlapparat

Die Lindenthaler Brauerei Franz Degraa
Am 18. Januar 1898 eröffnete Franz Degraa seine völlig neu errichtete Brauerei in der Lindenburger Allee 18 in Köln-Lindenthal.
[2, 10.02.1898] „…Köln. In das hiesige Firmenregister ist heute unter Nr. 6957 eingetragen worden der in Köln-Lindentahl wohnende Bierbrauer Franz Degraa, welcher daselbst eine Handelsniederlassung errichtet hat, als Inhaber der Firma: "Lindenthaler Brauerei Franz Degraa". Köln, den 18. Januar 1898. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 26 ...“
 
Die nächste Erwähnung der Brauerei stammt aus dem Jahr 1902, dem Kaufmann Wilhelm Hennig wurde Prokura erteilt.
[2, 20.12.1902] „…Bekanntmachung. In das Handelsregister ist am 18. Dezember 1902 eingetragen: I. Abtellung A. unter Nr. 1929 bei der Firma Lindenthaler Brauerei Franz Degraa- Cöln=Lindenthal. Dem Kaufmann Wilhelm Hennig zu Cöln=Lindenthal ist Prokura erteilt…“
 
Als Franz Degraa im Jahr 1904 starb, wurde die Brauerei von einer Erbengemeinschaft unter Führung der Witwe Degraa weitergeführt. Gleichzeitig wurden die Prokuristen ausgetauscht. Anstelle von Wilhelm Hennig übernahm Fritz Mäurer die Stelle als Prokurist.
[2, 30.03.1904] „…Bekanntmachung. In das Handelsregister ist am 26. März 1904 eingetragen: Unter Nr. 1929 bei der Firma „Lindenthaler Brauerei, Franz Degraa“, Cöln-Lindenthal. Das Handelsgeschäft ist nach dem Tode des Firmeninhabers Franz Degraa auf seine Witwe Johanna, geb. Thyssen und deren Kinder Peter, Louise, Franz, Josef Degraa, alle in Cöln-Lindenthal wohnend, in ungeteilter Erbengemeinschaft übergegangen. Zur alleinigen Vertretung der Firma ist nur die Witwe Franz Degraa befugt. Prokurist Wilhelm Hennig ist abberufen. Kaufmann Fritz Mäurer zu Cöln-Lindenthal ist zum Prokuristen bestellt…“
 
Im Jahr 1909 zog sich die Familie Degraa aus der Brauerei zurück und Fritz Mäurer übernahm die Geschäfte.
   
(F001) [unbekannte Sammlung]
Das Foto zeigt verkleidete Kinder im Karneval. Im Hintergrund zu sehen: Die Lindenthaler Brauerei von Franz Degraa
                                                                                                                        

Der Kölner Ratsbräu
Der Kölner Ratsbräu wurde am 26. November 1909 in das Handelsregister eingetragen, der Name Lindenthaler Brauerei verschwand damit.
[5, 01.12.1909] „…Cöln, Rhein. In das Handelsregister ist am 26. November 1909 eingetragen: Nr. 1369 die Gesellschaft "Kölner Ratsbräu, obergäriges Brauhaus, Gesellschaft mit beschränkter Haftung", Cöln-Lindenthal. Gegenstand des Unternehmens: Herstellung und Vertrieb von Bier. Stammkapital: 50 000 M. Geschäftsführer: Kaufleute Friedrich Mäurer, Cöln=Lindenthal, Doktor Johannes Greven, Cöln-Marienburg. Gesellschaftsvertrag vom 19. November 1909. wenn mehrere Geschäftsführer bestellt sind, so sind je zwei Geschäftsführer zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt. Ferner wird bekannt gemacht: Oeffentliche Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im Deutschen Reichsanzeiger…“
 
Einer der beiden Geschäftsführer war der ehemalige Prokurist der Lindenthaler Brauerei, Fritz Mäurer und der andere war Dr. Johannes Greven. Johannes Greven war kein Unbekannter, er stammte aus der Familie Greven, welche die den Vorgänger der Balsam Brauerei AG in Köln-Mülheim gegründet hatte und zu dieser Zeit noch federführend in der Balsam Brauerei AG vertreten war (Johannes Greven selbst war im Aufsichtsrat der Balsam Brauerei AG). Weiter übernahm Johannes Greven im Jahr 1918 die Direktion der Bergischen Löwenbrauerei aus Köln-Mülheim .
Wie in [4] zu lesen ist, war die Brauerei für die damaligen Verhältnisse modern ausgestattet. Die Brauerei besaß sowohl eine Dampfmaschine aus auch eine Maschine zur Herstellung von Eis. Als Jahresproduktion wurden ca. 15.000 hl angegeben, eine bemerkenswerte Menge zur damaligen Zeit und aus der auch zu schließen ist, dass die Brauerei nicht nur für den eigenen Bedarf produzierte. Als Spezialität der Brauerei sind „Echt Kölsch“-Biere aufgeführt. Das Bier wurde auch als Flaschenbier geliefert.
In der gleichen Quelle ist zu lesen, dass das Kölner Ratsbräu bereits im Jahr 1903 gegründet wurde und im Jahr 1909 in eine GmbH umfirmiert wurde. Es kann durchaus sein, dass Friedrich Mäurer nach dem Tod von Franz Degraa nicht nur die Stelle als Prokurist übernahm, sondern gleich die ganze Brauerei. Weitere Belege als [4] gibt es hierzu aber nicht.
Im Jahr Jahr 1913 schied Friedrich Mäurer aus der Geschäftsführung der Brauerei aus, die ab diesem Zeitpunkt alleine von Johannes Greven geführt wurde.
[2, 08.03.1913] „…In das Handelsregister ist am 4. März 1913 eingetragen: Nr. 1369 Kölner Ratsbräu, obergäriges Brauhaus Gesellschaft mit beschränkter Haftung Cöln-Lindenthal. Die Bestellung des Kaufmanns Friedrich Mäurer zum Geschäftsführer ist widerrufen…“
 
Von Friedrich Mäurer ist weiter nur bekannt, dass er im Jahr 1917 eine eigene Firma seines Namens, wohl keine Brauerei, gründete, die im Jahr 1928 wieder geschlossen wurde [2].
Der Kölner Ratsbräu wurde im Jahr 1918 endgültig geschlossen. Die Gründe sind nicht bekannt, aber wahrscheinlich waren es die Folgen des ersten Weltkriegs, die dazu führten. Viele Brauereien litten in dieser Zeit unter Rohstoffmangel (u.a. war Gerste kontingentiert), Mitarbeitermangel sowie dem Verlust der Kaufkraft der Bevölkerung und mussten schließen.
Offiziell wurde die Auflösung der Gesellschaft erst Ende 1919 beschlossen und die „Liquidation“ wurde im Jahr 1922 beendet.
[2, 13.01.1920] „…Nr. 1369 bei der Firma "Kölner Ratsbräu, obergäriges Brauhaus Gesellschaft mit beschränkter Haftung", Köln=Lindenthal: Durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 18. Dezember 1919 ist die Gesellschaft aufgelöst. Bücherrevisor Moritz Levy, Cöln, ist Liquidator…“
 
[2, 07.08.1922] „…In das Handelsregister ist am 1. August 1922 eingetragen: Nr. 1369 bei der Firma Kölner Ratsbräu, obergäriges Brauhaus Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln. Die Vertretungsbefugnis des Liquidators ist beendet. Die Firma ist erloschen…“
 

Übersicht der Firmierungen Hohestraße 61
Zeitraum        Firmierung Anmerkung
1828 - 1857 Brauerei Wilhelm Berntgen  
1857 - 1875 Brauerei Josef Spilles  
1875 - 1878 Brauerei Peter Didolff  
1878 - 1886 Brauerei Theodor Nettersheim  
1886 - 1898 Brauerei Franz Degraa  

Übersicht der Firmierungen Lindenburger Allee 18
Zeitraum        Firmierung Anmerkung
1898 - 1909 Lindenthaler Brauerei Franz Degraa  
1909 - 1919 Kölner Ratsbräu, obergäriges Brauhaus GmbH  

Anmerkungen
» Von allen hier genannten Brauerei sind keinerlei Brauereiwerbemittel wie Gläser, Krüge oder Flaschen bekannt.
» In der „Empfänger-Liste über ausgeführte Brauerei-Kühlanlagen“ der VDK (Vereinigte Deutsche Kältemaschinenfabriken, Borsig-Germania-Humboldt) taucht auch das Kölner Ratsbräu auf. Geliefert wurde ein Berieselungskondensator mit einer stündlichen Leistung von 35.000 Watt-Einheiten.
» Der Name Degraa ist eher in Aachen als in Köln bekannt. Die Degraa Brauerei in Aachen wurde 1821 durch Peter Josef Degraa gegründet und existierte immerhin bis zum Jahr 1989. In diesem Jahr wurde die Brauerei von der Kölner Dom-Brauerei übernommen und stillgelegt. Ob es familiäre Beziehungen zwischen beiden Degraa's gab ist nicht bekannt.
» Im Standardbrauereiverzeichnis [3] wird das Jahr 1885 als Gründungsjahr der Lindenthaler Brauerei genannt. Dies wird aber durch die oben genannten Handelsregisterauszügen widerlegt
 
 
 
Quellen
1 Empfänger-Liste über ausgeführte Brauerei-Kühlanlagen“ der VDK (Vereinigte Deutsche Kältemaschinenfabriken, Borsig-Germania-Humboldt)
2 Kölnische Zeitung, Ausgaben: 17.02.1828, 26.03.1839, 03.03.1844, 17.10.1858, 04.03.1866, 28.04.1866, 02.05.1866, 05.10.1869, 26.09.1871, 30.10.1875, 24.01.1878, 30.11.1888, 22.02.1889, 14.06.1891, 08.05.1892, 20.12.1902, 30.03.1904, 08.03.1913, 27.11.1917, 13.01.1920, 07.08.1922, 01.07.1924
3 "Brauerei-Verzeichnis Deutschland", Michael Gorytzka, Manfred Friedrich, herausgegeben von der Fördergemeinschaft von Brauerei-Werbemittel-Sammlern e.V. (FvB), Ausgabe November 2009
4 Adressbuch für die gesamte Brau-Industrie Europas, Band I: Deutschland, 8. Jahrgang, 1910, Verlag von Eisenschmidt & Schulze GmbH, Leipzig
5 "Deutscher Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischer Staats-Anzeiger", Berlin, Ausgaben: 10.02.1898, 01.12.1909, 30.01.1923, 13.12.1928